Das ef.Ruhr-Forschungsprojekt "Analyse zur Nachrüstung von Kohlekraftwerken mit einer CO2-Rückhaltung" prüft, wie Kohlekraftwerke bereits jetzt geplant werden müssen, damit in Zukunft möglicherweise das klimaschädigende Treibhausgas CO2 aus dem Rauchgas herausgewaschen werden kann. Hintergrund für das Forschungsprojekt sind auch Überlegungen der EU-Kommission, entsprechende Vorkehrungen für eine Nachrüstung (capture ready) bereits ab 2010 bei neuen Kraftwerken vorzuschreiben.
Berücksichtigt werden offene Fragestellungen aus den Bereichen Kraftwerkstechnik, Chemieverfahrenstechnik, CO2-Transport und -Speicherung:
Das Projekt wird geleitet von Prof. Dr.-Ing. Klaus Görner, Lehrstuhl für Umweltverfahrenstechnik und Anlagentechnik, Duisburg-Essen, (LUAT). Beteiligt sind auch der Dortmunder Lehrstuhl für Umwelttechnik (UT) unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Hans Fahlenkamp und das Duisburger IUTA Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V..
Das Forschungsprojekt ist im November 2007 gestartet worden und soll nach eineinhalb Jahren abgeschlossen sein. An den Kosten von ingesamt 335.430 Euro beteiligen sich zur Hälfte das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie zu jeweils zu einem Viertel die E.ON Engineering GmbH und die RWE Power AG.