"Vision 2020": Stärkung der technologischen Position an den Ruhruniversitäten

Das Projekt "Vision 2020" legte die strategische Basis für die Zusammenarbeit der Universitäten im Ruhrgebiet in vier Leitprojekten und acht Teilprojekten.

Die vier Leitprojekte im Überblick:

1. Vision Energie 2020

Systemanalyse für eine nachhaltige, wirtschaftliche und technisch machbare Energieversorgung. Entwicklung und Untersuchung von Szenarien, zum Beispiel:
- Optimierung bestehender Systeme
- optimierter Mix: zentral/dezentral und fossil/regenerativ, "Tri-Generation"
- dezentrale Strukturen (mit Brennstoffzellen, Mikroturbinen und regenerativen   Energien)
Koordinator am Standort Essen: Prof. Dr.-Ing. K.Görner

2. Möglichkeiten der Windenergienutzung

Bewertung der Nutzungsmöglichkeiten von Wind als Energieträger- Entwicklung und Verbesserung der Technik zur Einbindung von   Windenergieanlagen in das Verbundnetz- Erforschung der notwendigen wirtschaftlichen und technischen Maßnahmen für den Betrieb von Netzen mit hohen Windenergieanteil
Koordinator am Standort Duisburg: Prof. Dr.-Ing. I. Erlich

3. CO2-armes Kraftwerk

Wissenschaftliche Beurteilung der technischen Möglichkeiten
- Identifikation von Forschungslücken und Entwicklungsnotwendigkeiten
- Beitrag zur Weiterentwicklung der Systeme und Komponenten CO2-armer Kraftwerke
- wirtschaftliche Bewertung der Option "emissionsfreie Kraftwerke" als Maßnahme zum Klimaschutz
Koordinator am Standort Bochum: Prof. Dr.-Ing. V. Scherer

4. Wirtschaftliche Energieversorgung durch IT-Einsatz

- Energiemarkt- und Netz-Management
- Asset-Management
- Dezentrales Energie-Management
- Modellierung und Simulation
Koordinator am Standort Dortmund: Prof. Dr.-Ing. E. Handschin

Finanzierung der Projekte

Das Projekt "Stärkung der technologischen Position an den Ruhruniversitäten" wurde realisiert mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). (Bewilligungsbescheid , 1,4 Mio. Euro, 29. Oktober 2004)

Im Rahmen des Projektes "Stärkung des Forschungsstandortes Ruhrgebiet durch verstärkte Akquisition und Öffentlichkeitsarbeit" wurde per 12.12.2006 eine öffentliche Förderung des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie (MWIFT) des Landes NRW in Höhe von 75.000,- € zugesichert. Das Projekt lief am 31.05.2007 aus.

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