Im Juni 2009 erfolgte der Start des im Rahmen der HighTech.NRW Ausschreibung und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderten Projektes zum Einsatz einer mobilen Anlage zur CO2-Abtrennung aus Rauchgasen. Projektinhalt ist der Bau einer mobilen Anlage zur Rauchgaswäsche nach dem Post-Combustion-Capture Verfahren (PCC) und deren Betrieb mit unterschiedlichen Waschmitteln unter realen Bedingungen an verschiedenen Standorten (Stein- und Braunkohlekraftwerken).
Das aktuelle Projekt baut auf den Erkenntnissen aus dem vorangegangenen Projekt "Analyse zur Nachrüstung von Kohlekraftwerken mit einer CO2-Rückhaltung" auf und schlägt mit seiner praxisnahen Ausrichtung eine Brücke zwischen Forschung und Industrie.
Durchgeführt wird das Projekt in Kooperation der Universität Duisburg-Essen (Lehrstuhl für Umweltverfahrenstechnik und Anlagenbau (LUAT)), dem Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA), der TU Dortmund (Lehrstuhl für Umwelttechnik) und der ef.Ruhr-Forschungs GmbH.
Projektpartner aus der Industrie sind E.ON Energie AG, Hitachi Power Europe GmbH und Stadtwerke Duisburg AG.
Das Projekt hat eine Laufzeit von 3 Jahren mit einem Projektvolumen von 4,4 Mio. €. Das Vorhaben wird zu 82% vom Land NRW (HighTech.NRW) und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und zu 5% von den Industriepartnern gefördert.
Transfer Magazin, Ausgabe 3/2008
"Spitzentechnologie zur CO2-Abscheidung" - Mit einer mobilen Anlage zur CO2-Abscheidung hat die ef.Ruhr dien Spitzentechnologie-Wettbewerb "Hightech.NRW" gewonnen. (PDF-Datei)